Wohnen Top10 Shop — Das Magazin › Foren › Deko, DIY & kleine Räume › DIY & Upcycling › PV-Anlage als Carport-Dach – hat das jemand schon umgesetzt?
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DiyDiana aktualisiert.
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31. Juli 2026 um 3:29 p.m. Uhr #374
FamilienheimFrauke
TeilnehmerHallo zusammen, wir überlegen schon länger unseren Carport zu überdachen und haben jetzt die Idee, das gleich mit einer Photovoltaik-Anlage zu kombinieren. Also quasi die Module als Dach nutzen, statt normaler Platten. Unser Carport ist freistehend, ca. 5×6 Meter, Südausrichtung – müsste eigentlich ideal sein. Hat das jemand von euch schon gemacht oder plant sowas? Ich frage mich vor allem, ob das statisch und wasserrechtlich so einfach geht wie normales Bauen, und was das ungefähr kostet. Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar!
2. August 2026 um 7:38 p.m. Uhr #375LandhausLars
TeilnehmerJa, das haben wir vor zwei Jahren gemacht und ich bereue es keine Sekunde. Technisch ist es sehr gut machbar, du brauchst aber einen Statiker der bestätigt dass deine Carport-Konstruktion das Gewicht der Module trägt – Glas-Glas-Module für sowas wiegen schon ein bisschen mehr als Wellblech. Bei uns waren das ca. 18 kg pro Modul.
Wasserrechtlich: je nach Gemeinde brauchst du eine Baugenehmigung, das variiert leider stark. Einfach mal beim Bauamt nachfragen, das geht meistens schnell. Lohnt sich auf jeden Fall, wir produzieren jetzt ca. 6.000 kWh im Jahr nur über den Carport.
5. August 2026 um 12:55 a.m. Uhr #376
Jonas FeldModeratorIch hab mich da letztes Jahr auch intensiv eingelesen bevor wir uns entschieden haben. Für den Einstieg fand ich den Überblick auf dieser Seite ganz hilfreich: photovoltaikcarport – da wird gut erklärt was es für verschiedene Ausführungen gibt (also ob man semitransparente Module nimmt oder geschlossene Fläche usw.). Hat mir damals geholfen um überhaupt die richtigen Fragen an den Installateur zu stellen.
Was LandhausLars sagt stimmt, der Statiker ist wirklich wichtig. Bei mir hat das Ganze am Ende etwas länger gedauert als geplant weil wir die Unterkonstruktion verstärken mussten.
5. August 2026 um 1:07 p.m. Uhr #377DiyDiana
TeilnehmerSuper Projekt! Ich würde auf jeden Fall schauen ob du semitransparente Module nimmst, dann hast du auch bei Regen noch etwas Licht unterm Carport. Die lassen ca. 10–20% Licht durch, wirkt schöner als ein komplett dunkles Dach. Kostet ein bisschen mehr, aber rein optisch macht das viel aus. Kannst du die Frage nach dem Budget etwas eingrenzen? Bei uns war es mit Speicher zusammen knapp 18.000 Euro für eine vergleichbare Fläche, aber das war 2022 – Preise haben sich seitdem nochmal bewegt.
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